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Was ist Resilienz?

Was ist eigentlich Resilienz?

Mit dem Begriff der Resilienz wird die seelische Widerstandsfähigkeit oder auch Unverwüstlichkeit bezeichnet. Gewissermaßen kann man auch vom „Immunsystem der Seele“ sprechen.
Diese innere Stärke des Menschen mit daran gemessen, wie er Konflikte, Misserfolge, Niederlagen oder Lebenskrisen oder traumatische Erfahrungen meistern kann.
Die Ausprägung der eines Menschen eigenen Resilienz ist unterschiedlich. So gibt es Menschen, die Belastungen eher als Herausforderungen sehen, andere hingegen fühlen sich in vielen Situationen schnell hilflos.

Bereits in der Kindheit wird unsere Resilienz gefördert. Folgende Faktoren können begünstigend auf eine starke Resilienz wirken:

  • das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit durch eine feste Bezugsperson in der Kindheit
  • die Erfahrung von Akzeptanz und Achtung
  • positive Bestärkung und Unterstützung druch die Eltern
  • Eltern mit einer starken Resilienz, die als Vorbild fungieren, wie man mit Krisen umgeht
  • das Erlebnis positiver zwischenmenschlicher Erfahrungen in der Familie, mit Freunden und Mitmenschen.

Resilienz ist keinesfalls ein statisches Thema – eine gesunde Resilienz kann auch trainiert und entwickelt werden.
Folgende Resilienzpunkte sind für eine gute seelische Widerstandskraft von Bedeutung:

  • Ein aktives Verantwortungsgefühl und ein Gefühl der Möglichkeit einer Einflussnahme auf das eigene Leben.
  • Selbstvertrauen. Innere Stärke kann helfen, in emotional turbulenten Situationen eine Lösung zu finden.
  • Soziales Netzwerk. Das Gefühl, nicht alleine zu sein, kann die Resilienz stärken.
  • Die Fähigkeit um Hilfe bitten zu können.
  • Positive Erfahrungen in der Krisenbewältigung.
  • Eine optimistische Grundhaltung.

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